Hans Klöpfer Rundwanderweg





Wanderung
Wanderung

Hans Kloepfer Rundwanderweg

Café Melange
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft

Schwierigkeit: schwer
Strecke: 27,8?km
Aufstieg:
1.010 m
   Abstieg:
1.010 m
Dauer: 8:00 Std
Tiefster Punkt: 444 m
Höchster Punkt: 794 m

Kurzbeschreibung

Der Klöpferpark bzw. der Bahnhof Köflach ist Start und Ziel dieser Wanderung, die die vielseitige Landschaft der Region um Köflach zeigt und bis nach Edelschrott führt. Für diese Wanderung benötigen wir mindestens zwei Tage. An der Strecke gibt es aber Möglichkeiten zur Nächtigung. Außerdem sollten wir an schönen Tagen einen Zwischenstopp am Hirzmann Stausee einplanen. Dort können wir eine entspannende Abkühlung nehmen.

Diese Rundwanderung sollte nur mit gutem Schuhwerk und von geübten Wanderern unternommen werden, da der Weg entlang des Hirzmann Stausee Einiges abverlangt. Wir werden dafür aber mit einem schönen Ausblick auf den See belohnt.

Wollen wir den Weg nicht an einem Tag gehen, dann sollten wir den Hans Kloepfer Runderwanderweg im Uhrzeigersinn, d.h. Köflach - Weggersiedlung - St. Martin/W. bis nach Edelschrott gehen. Dort gibt es die Möglichkeit zum Übernachten, sodass wir am zweiten Tag die letzten 10 km von Edelschrott bis zu unserem Startpunkt zurücklegen können.

Beschreibung

Köflach, wo der Start unserer Wanderung liegt, ist eine der drei Städte in der Lipizzanerheimat. Hier gibt es unterschiedlichste Angebote für Groß und Klein. Wir können vor Beginn unserer Tour das Kunsthaus Köflach besuchen und dort einen Einblick in das Kunstschaffen des 20. und beginnenden 21. Jhs. gewinnen. Vor allem im Sommer geht es dort schräg, bunt und lustig zu, wenn sich Vier- bis Zehnjährige im Rahmen von "kunsthaus-for-kids" austoben und unter fachkundiger Anleitung experimentieren können. Bevor wir uns endgültig auf den Weg machen, können wir auch der Therme Nova einen kurzen Besuch abstatten, um uns - je nach Jahreszeit - aufzuwärmen oder abzukühlen.

 

Unsere Wanderung führt auch nach Maria Lankowitz, dem zweitgrößten Wallfahrtsort der Steiermark. Hier gibt es viele Attraktionen und Möglichkeiten zur sportlichen Aktivität. Es steht hier die Wallfahrtskirche Maria Lankowitz mit barockem Hochaltar, Gnadenbild, Schatzkammer und Antoniuskapelle. Des Weiteren können wir im Schloss, das 1440 erbaut wurde, laufend Ausstellungen von bildenden Künsterlern besuchen. Für die Sportbegeisterten unter uns steht eine 18-Loch-Golf-Anlage Erzherzog-Johann sowie der Freizeitpark Maria Lankowitz zur Verfügung.

 

Ein weiterer Ort, den wir im Zuge dieser Wanderung kennen lernen, ist Edelschrott. Dieser Markt wird erstmals 1245 als "Gelenschrott" erwähnt und liegt auf 794 m Seehöhe. Besonders erwähnenswert sind hier die Einrichtungen der Freizeitgestaltung (Badeseen, Bootsverleih, Langlaufen, Schilift St. Hemma, u.v.m.) Wer es kultureller mag, kann die "Ströhberne Brücke" besichtigen oder in der "Sternwarte" auf astronomischen Spuren wandeln.

 

Fast schon am Ende unserer Wanderung kommen wir nach St. Martin am Wöllmißberg. Dieser auf 704 m Seehöhe liegende Ort bildet den Mittelpunkt einer großflächigen Gemeinde. Hier hat man einen herrlichen Rundblick in die reizvolle Landschaft der Lipizzanerheimat. Wegen seiner Vielfalt an Flora und Fauna ist dieser Ort besonders bei stillen und naturbewussten Wanderern sehr gefragt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirche, das Heimatmuseum und die Burgruine Leonroth.

 

Eigenschaften
aussichtsreich
Rundtour
Einkehrmöglichkeit
kulturell / historisch

Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start der Tour
Köflach, Bahnhof
Ende der Tour
Köflach, Bahnhof
Wegbeschreibung

Wir starten beim Bahnhof in Köflach, gehen durch die Fußgängerunterführung direkt auf die andere Straßenseite, wo sich Kloepferpark und Kloepferhaus befinden. Wir nehmen die Bahnhofstraße und gehen bis zur ersten Kreuzung mit der Quergasse. Hier biegen wir links ab, gehen bis zum Ende dieser und befinden uns am Beginn der Fußgängerzone (in der Kärtnerstraße). Hier halten wir uns rechts und gehen bis wir wieder zu einer Kreuzung mit der Judenburgerstraße kommen. Jetzt biegen wir links ab und durchqueren dabei die Fußgängerzone. Bei den nächsten Kreuzungen biegen wir nicht mehr ab, sondern bleiben in der Judenburgerstraße. Nach kurzer Zeit gehen wir unter der B77 durch und befinden uns nun in der Mietstraße, die bereits zur Marktgemeinde Maria Lankowitz gehört. Hier steigt der Straßenverlauf ein wenig aber nach kurzer Zeit haben wir diese kleine Steigung bewältigt. Wir gehen geradeaus weiter bis wir vor dem Portal der Wallfahrtskirche Maria Lankowitz ankommen.

 

Hier gehen wir gerade durch Kirchhof durch und gehen Richtung Eingang des Friedhofes. Dort vorbeimarschierend geht es entlang der Wegmarkierung L2/98 weiter. Wir sehen auf der linken Seite den Golfplatz von Maria Lankowitz und es geht hier auf einem Schotterweg gemütlich dahin. Unterwegs laden uns Bankerl zum Platz nehmen ein, damit wir auch die Aussicht genießen können.

 

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir bei einer Umweltinsel wieder die asphaltierte Straße. Hier halten wir uns links und gehen auf der asphaltierten Straße weiter. Gleich darauf geht es gleich wieder links über einen Schotterweg bis nach Puchbach weiter. Wir erreichen wieder eine asphaltierte Straße, durchqueren ein Siedlungsgebiet und kommen am Ende dieser Straße zur Puchbachstraße. Hier geht es rechts ein kurzes Stück steiler bergauf. Haben wir die Kuppe erreicht, biegen wir wieder links ab (Wegweiser beachten). Wir kommen zu einem Bauernhof, wo wir auch eine Kapelle sehen. Nach der Kapelle geht es auf einem Waldweg weiter, der uns direkt zur Jausenstation „Schusterbauer“ bringt (dies ist die letzte Möglichkeit zum Einkehren und Kraft tanken bis nach Edelschrott).

 

Wir gehen auf dem befestigten Weg weiter, kommen an ein paar Häusern vorbei und kommen nach kurzer Zeit zu nächsten Kreuzung. Hier biegen wir rechts bergab ab und folgen dem Straßenverlauf. Wir kommen zu einer eisernen Brücke, überqueren diese und halten uns danach links. Wir bleiben auf diesem Weg und erreichen die B70, die Packer Bundesstraße. Hier angekommen gehen wir rechts - ein kurzes Stück entlang dieser stark frequentierten Straße – und biegen gleich darauf wieder rechts ein. Wir gehen entlang der Teigitsch durch ein Siedlungsgebiet und biegen gleich darauf wieder links in den Wald ein. Ab jetzt – bis wir Edelschrott erreichen – geht es ganz schön bergauf. Wir gehen durch Wälder, über Wiesen und kommen ganz schön ins Schwitzen.

Haben wir nach circa 10 km (vom Ausgangspunkt aus) Edelschrott erreicht, liegt das steilste Stück des Weges hinter uns und wir haben uns eine Pause redlich verdient. Wir gehen am Friedhof vorbei und kommen direkt in den Ortskern der Marktgemeinde, wo wir mehrere Möglichkeiten zum Einkehren haben.

 

Nach unserer Pause gehen wir in die Schulstraße. Diese beginnt auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Kirche. Wir gehen hier ein kurzes Stück bergab, an der Schule vorbei und kommen zum Heizwerk (hölzernes Gebäude). Hier folgen wir den Markierungen und biegen rechts Richtung Eisteich ab. Ein kurzes Stück über die Wiese kommen wir bei einer Teichanlage vorbei und gehen dem Wegverlauf folgend bis zur Schotterstraße weiter. Hier geht’s rechts ein kurzes Stück bergauf weiter und wir erreichen „Lukaseder“, einen Ortsteil von Edelschrott.

 

Hier überqueren wir die Asphaltstraße und gehen die asphaltierte und kurvenreiche Straße Richtung Hirzmann Stausee weiter. Sind wir dort angekommen. Halten wir uns vor der Brücke links und gehen ab jetzt am Ufer dieses Gewässers weiter. Achtung: An einigen Stellen ist hier der Weg sehr schmal, wir benötigen unbedingt ein gutes Schuhwerk.

Ca. 5 km ist der Stausee nun unser Begleiter und obwohl unser Weg nicht immer einfach ist, so genießen wir doch die Aussicht auf dieses ruhige und idyllische Gewässer. Haben wir das Ende bzw. die Staumauer erreicht halten wir uns rechts und gehen ein kurzes Stück steil bergauf, bis wir wieder die asphaltierte Straße erreichen. Wir sehen vor uns ein großes gelbes Wohnhaus (= ehemaliges GH Hirzmann) und gehen ein kurzes Stück rechts der Asphaltstraße entlang bevor wir links abbiegen und der Hofzufahrt zu einem Bauernhof folgen. Haben wir diesen erreicht, gehen wir vor dem Wirtschaftsgebäude links. Kurz darauf geht es ein kleines Stück sehr steil bergab. Danach verläuft der Weg gemütlich durch einen schönen Wald. Wir kommen zu einer Lichtung und gehen dann entlang des Holzzaunes bergauf weiter. Ungefähr auf halber Höhe müssen wir über den Zaun steigen und die Seite wechseln. Am Ende angekommen sehen wir zur unserer linken Seite einen schönen Bauernhof. Hier halten wir uns den Wanderwegtafeln folgend rechts und durchschreiten eine ruhige und schöne Landschaft. Wir kommen über Wiesen und durch Wälder, kommen auch an einigen Marienbildern vorbei, wandern gemütlich weiter und erreichen nach einiger Zeit wieder eine asphaltierte Straße – die Sankt Martiner Landesstraße. Hier gehen wir links und kommen so direkt ins Ortsgebiet von St. Martin. Wir haben uns wieder mal eine Rast verdient oder können uns auch das Wöllmißberger Heimatmuseum ansehen.

 

Wollen wir weiter gehen, halten wir uns vor dem St. Martinerhof (bei der Pfarrkirche) rechts und gehen durch ein Siedlungsgebiet weiter. Von jetzt an geht es so mäßig steil bergab. Wir kommen schließlich wieder auf einen Waldweg, überqueren zwei Mal eine asphaltierte Straße und erreichen einen Bauernhof (Achtung Hund). Wir durchqueren diesen, gehen über eine Wiese und kommen zu einem „Wanderstiegerl“. Gleich darauf sehen wir eine schöne Kapelle, wo wir kurz innehalten können. Wir gehen quer über die Wiese und kommen zur asphaltierten Straße. Wir gehen hier links und erreichen kurze Zeit später wieder die Sankt Martiner Landesstraße. Hier gehen wir rechts und kommen durch ein Siedlungsgebiet. Bei der nächsten großen Kreuzung biegen wir wieder rechts ab, bleiben noch kurz auf der asphaltierten Straße und gehen dann über die Wiese (am Waldrand) leicht bergauf der Markierung folgend. Hier steht uns noch ein kurzes Stück bergauf bevor. Wir gehen aber die meiste Zeit durch einen Wald und kommen so nur mäßig zum Schwitzen. Wir erreichen schließlich wieder die Asphaltstraße, halt uns rechts und kommen kurz darauf zu einer Weggabelung, von wo wir auch schon die „Ungerhoferkapelle“ sehen. Wir wandern in deren Richtung und biegen in den gegenüberliegenden Hof vlg. „Ungerhofer“ ab, gehen zwischen den Gebäuden durch und schließlich am Weidezaun entlang weiter. Hier werden wir immer wieder von schönen Aussichtspunkten begleitet und der Wegverlauf ist sehr gemütlich.

 

 

Bei einem kleinen Bildstock erreichen wir wieder eine asphaltierte Straße, wo wir uns links halten. Wir bleiben auf dieser und nach einem kurzen Stück bergab gehen wir rechts über ein kleines Wiesenstück Richtung Waldrand bergauf. Entlang des Waldrandes kommen wir rasch weiter und haben einen schönen Blick auf die „Weggersiedlung“. Wir erreichen wieder den Wald und gehen entlang des Weges und der Markierung folgend weiter, bis wir schließlich beim Haus der „Naturfreunde Köflach“ ankommen. Ab jetzt bewegen wir uns wieder auf asphaltierten Straßen und gehen entlang der Lagerstraße bis zur Sportplatzstraße. Dort biegen wir links ab und gehen am Sportplatz vorbei durch ein Siedlungsgebiet bis zur großen Kreuzung. Von hier sehen wir bereits unseren Starpunkt, den Bahnhof von Köflach. Wir biegen rechts ab und haben nach knappen 28 km wieder unseren Ausgangspunkt erreicht.

 

Wir blicken auf eine sehr anstrengende Wanderung zurück, haben aber gleichzeitig viele unterschiedliche Landschaftsformen der Lipizzanerheimat kennen gelernt.

Wegkennzeichen
HKRW (91, 92, 98)
Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf.

Eine Notfallsausrüstung gehört in jeden Rucksack!

Eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Ein guter Wanderschuh ist ein guter Wegbegleiter und darf am Berg nie fehlen!

Ein Blasenpflaster für den Fall der Fälle nicht vergessen!

Sicherheitshinweise

Entlang des Weges am Hirzmann Stausee gibt es einige gefährliche und steile Wegabschnitte.

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit den Regionalzügen der GKB zum Bahnhof Köflach. Nähere Informationen auf www.oebb.at und Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at . Der Klöpferpark befindet sich gegenüber des Bahnhofs.
Anfahrt
A2 Südautobahn Abfahrt Mooskirchen/Söding, beim Kreisverkehr die 3. Ausfahrt B70 Packer-Bundesstraße nehmen. Bis Köflach (ca. 20 km) fahren. Der Klöpferpark befindet sich gegenüber des GKB-Bahnhofs Köflach.
Parken
Es stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Tipp des Autors

Ist uns der gesamte Hans Kloepfer Rundwanderweg zu lange, dann können wir in Edelschrott auch eine Abkürzung über den Wanderweg 550 nehmen. Hier müssen wir aber bei der zweimaligen Überquerung der Packer Bundesstraße sehr auf den Kraftverkehr Acht geben.

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Lipizzanerheimat

An der Quelle 3

8580 Köflach

Tel. 0043 3144 72 777

Fax.  0043 3144 72 77720

office@lipizzanerheimat.com

www.lipizzanerheimat.com


Höhenprofil
Höhenprofil nicht verfügbar

Wegeart
Asphalt0,2 km
Unbekannt27,1 km
Straße0,4 km

Autor
TV Lipizzanerheimat/EU | erstellt: 22.04.2011 | geändert: 06.12.2017
Quelle
Tourismusverband Lipizzanerheimat
www.lipizzanerheimat.com

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Ligist -
der Beginn der
Schilcherweinstraße

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Abreise am:
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Tourismusverband Ligist | 8563 Ligist 22, West-Steiermark (Österreich) | Telefon: +43(0)3143-22 29-0 | tourismus@ligist.info - www.ligist.info